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Eintracht Frankfurt – Werder Bremen Wett Tipp & Prognose | Bundesliga 23.08.2025
Datenstand: 18.08.2025, 12:00 CEST · Spiel: 23.08.2025 (15:30 CEST)
Matchday 1 Bundesliga 25/26

Eintracht Frankfurt – Werder Bremen: Wett Tipp & Prognose (23.08.2025)

Die Bundesliga startet in Frankfurt – und die Ausgangslage ist klar: Eintracht geht nach Platz drei 2024/25 und dem souveränen 5:0 im Pokal als Favorit in den Heimauftakt, während Werder nach dem 0:1-Pokalaus in Bielefeld nach Antworten sucht. Personell hat sich bei beiden Teams einiges getan: Frankfurt hat mit Jonathan Burkardt (1. FSV Mainz 05) und Ritsu Doan (SC Freiburg) die Offensive neu justiert und Arthur Theate langfristig gebunden. Bremen muss ohne die verletzten Leistungsträger Mitchell Weiser, Jens Stage und Amos Pieper antreten und den Abgang von Marvin Ducksch (Birmingham City) kompensieren. In Summe spricht vieles für einen kontrollierten Eintracht-Sieg – mit Chancen auf ein torreiches Spiel, wenn die neuen Offensivachsen der Adler schnell greifen.

Key-Facts zum Spiel

  • ?️ Deutsche Bank Park, Frankfurt
  • ?️ Samstag, 23.08.2025 · 15:30 CEST
  • ⚖️ H2H zuletzt: SGE 1–0 (11/2024), SVW 2–0 (04/2025)
  • ? Pokalform: SGE 5–0 (auswärts), SVW 0–1 (auswärts)
  • ? Werder: Weiser/Stage/Pieper out
  • ? Frankfurt: Burkardt & Doan neu, Theate fix

Ausgangslage & Formkurven

Eintracht Frankfurt hat sich vergangene Saison mit einem starken Schlussspurt den direkten Platz in der Champions League gesichert – sportlich und mental ein Schritt nach vorne. In der Vorbereitung legte das Team von Dino Toppmöller einen intensiven Sommer hin: Nach dem 2:3 im Auftakt-Test bei Regionalligist FSV Frankfurt folgten USA-Prüfsteine gegen Aston Villa (2:2), Louisville City (5:2) und Philadelphia Union (2:2). Das letzte Testspiel beim Premier-League-Klub Fulham ging knapp 0:1 verloren. Im Pflichtspielrhythmus zeigte sich die Eintracht im Pokal bei Viertligist FV Engers deutlich überlegen (5:0) – auffällig: Ritsu Doan wurde direkt eingebunden, Jonathan Burkardt kam in viele Abschlusssituationen und Arthur Theate gab der Verteidigung Ruhe.

Werder startete unter Neu-Trainer Horst Steffen mit viel Arbeit auf und neben dem Platz. In Österreich gab es einen 120‑Minuten‑Härtetest gegen Parma (0:0), dazu Doppeltests gegen Hoffenheim und Udinese. Die Generalprobe vor 27.500 Zuschauern im Weserstadion ging 1:2 verloren – kein Drama, aber ein Fingerzeig: Im letzten Drittel fehlte es an Durchschlagskraft, zumal Ducksch nicht mehr da ist. Das 0:1 im DFB‑Pokal bei Arminia Bielefeld schmerzt sportlich wie emotional, weil die Mannschaft trotz ordentlicher Phase vor dem Platzverweis nicht zwingend genug war.

Transfers, Abgänge & Kader-Balance

Eintracht Frankfurt

Die große Frage im Sommer: Wie ersetzt man die abgewanderten Offensiv-Spitzen? Omar Marmoush wechselte bereits im Winter in die Premier League, Hugo Ekitiké zog es ebenfalls nach England (Liverpool FC) – beides Leistungsträger und Torlieferanten der Vorsaison. Die Antwort der Eintracht: Profilkomplementäre Neuzugänge statt 1:1‑Ersatz.

Jonathan Burkardt bringt mit Laufwegen hinter die Kette und sauberem Timing in der Box eine andere Dimension als Marmoush, Ritsu Doan eröffnet auf dem rechten Halbraum stabile Ballprogression, Pressingresistenz und datenstarke Entscheidungen im letzten Drittel. Dahinter stabilisiert Arthur Theate die linke Innenverteidigerposition, die im Aufbau häufig zur Linksverteidigerrolle kippt. Rasmus Kristensen bleibt als physischer Rechtsverteidiger ein Anker in der Restverteidigung. Strukturell ist das ausgewogen – die Spitze (Burkardt/Wahi) bekommt mehr Ballqualität aus dem Halbraum, was Toppmöllers 4‑2‑3‑1 spürbar flüssiger macht.

Werder Bremen

Der Abgang im Sturm wiegt schwer: Marvin Ducksch ist weg – mit ihm Tore, Spielintelligenz im Fallenlassen und ruhender Ball als Waffe. Gerade in engen Auswärtsspielen fehlte Bremen zuletzt genau dieser Fixpunkt im Angriffsdrittel. Positiv: Maximilian Wöber kam (Leihe) für die Abwehr – allerdings fehlt er zum Start verletzungsbedingt. Auf dem Flügel bringt Samuel Mbangula vertikale Tiefe und 1‑gegen‑1, was bei den Umschaltideen von Steffen eine Rolle spielen dürfte. 

Kurzfristig wird es um Kompaktheit gehen: Friedl und Stark tragen viel Verantwortung, Agu und Malatini müssen auf den Außen Lücken zulaufen, während Schmid als Verbindungsspieler viele Meter macht. Wer Werders Strafraumpräsenz ersetzt, bleibt die größte Frage – Njinmah bringt Tempo, aber nicht den Box-Target-Profiltyp.

Verletzungen & Verfügbarkeiten

Eintracht Frankfurt

  • Tor: Grahl spielte im Pokal von Beginn an. Torwart-Thema bleibt dynamisch (Trapp-Abgang sicher, Zetterer-Gerüchte).
  • Defensiv & Zentrale: Theate & Koch eingespielt, Skhiri & Larsson als Doppelsechs bewährt.
  • Offensiv: Burkardt & Doan integriert; Götze als Zehner übliche Schaltzentrale, allerdings nicht fit.

Werder Bremen

  • Mitchell Weiser (Kreuzband) – langfristig out.
  • Jens Stage (Mittelfuß) – mehrere Wochen out.
  • Amos Pieper (Operation/Hüfte) – out für Wochen.
  • Tor: Zetterer als Nr. 1 bestätigt; Backhaus als Option, falls Wechsel-Situation eskaliert.

Taktische Erwartung & Matchplan

Frankfurt wird das Spiel mit hohem Ballbesitzanteil anlegen (4‑2‑3‑1), im Aufbau häufig mit Theate als „Halfback“ links und Kristensen breit rechts. Chaibi bleibt als Absicherung unauffällig wichtig, Larsson öffnet das Feld mit progressiven Pässen. Vorne ist die Rollenverteilung spannender als in der Vorsaison: Doan kann rechts einrücken und Überladungen im rechten Halbraum formen, Uzun besetzt die Zwischenräume und Burkardt attackiert primär die Tiefe statt nur Bälle festzumachen. Für Werder ergibt sich daraus ein klarer Auftrag: den Halbraum vor der Abwehr schließen, Laufwege von Burkardt früh aufnehmen und Uzun nicht drehen lassen. 

Ohne Stage fehlen im Zentrum wichtige Meter und Duelle, wodurch Schmid & Lynen viel arbeiten müssen. Umschalten über Njinmah/Mbangula ist Werders beste Route – allerdings braucht es präzisere erste Pässe aus der Abwehr, um Frankfurts Gegenpressing zu überspielen.

Standards könnten ein Thema werden: Frankfurt hat mit Koch/Theate robuste Zielspieler, Werder ohne Pieper/Wöber weniger Kopfballhöhe. Das spricht in engen Phasen für die Eintracht. Sollte Frankfurt früh führen, wird Toppmöller den Fokus auf Stabilität legen und über Batshuayi/Ngankam/Knauff frische Tiefe nachschieben. Kommt Werder in Führung, kippt die Partie in mehr Umschaltmomente – dann steigt die Toranzahl, weil Frankfurt aufmacht und Räume hinter Werders Außenverteidigern entstehen.

Direkter Vergleich & Zahlen

In den letzten direkten Duellen gab es enge Partien: Frankfurt gewann im November 2024 zu Hause 1:0, Bremen revanchierte sich im April 2025 mit 2:0 an der Weser. Insgesamt ist die Bilanz der letzten Jahre leicht SGE‑lastig, aber nicht eindeutig – was vor allem an der Variabilität der Spielpläne und den häufig knappen Spielverläufen liegt. Für Samstag geben Kaderstatus, Heimvorteil und Standardstärke den Ausschlag in Richtung Eintracht.
Letzte H2HErgebnis
05.04.2025 (SVW)Werder – Eintracht 2:0
23.11.2024 (SGE)Eintracht – Werder 1:0
05.04.2024 (SGE)Eintracht – Werder 1:1
12.11.2023 (SVW)Werder – Eintracht 2:2

Wett-Tipp & Prognose

Mit Blick auf Kaderstruktur, Form und Ausfälle bei Werder ist der Heimsieg die naheliegende Wahl. Die Eintracht wird in den Halbräumen Vorteile haben, während Werder ohne Stage/Weiser/Pieper zentral und auf rechts Stabilität verliert. Dass Frankfurt in Test- und Pokalspiel ausreichend Chancen kreierte, spricht dafür, dass sich die neue Offensivachse früh bezahlt macht. Unsere Risikoeinschätzung: moderat – Bremen kann im Umschalten gefährlich werden, doch Eintracht besitzt genügend Absicherung über Collins/Koch/Theate.
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Value Bet: Sieg Eintracht Frankfurt
Quote: 1,77 · Stand: 20.08.2025
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Prognose: Eintracht gewinnt. Erwartete Toranzahl: 2–4. Wahrscheinlichkeit für „Frankfurt & Über 1,5“: ordentlich. Alternative, etwas mutiger: „Frankfurt (HC 0:1) – Rückzahlung bei Ein‑Tore‑Sieg riskant“, daher als Nebenwette nur klein. Live‑Option: Eintracht‑Tore nach der 60., wenn Werder aufmachen muss.

Voraussichtliche Aufstellungen

Letzte Updates bis zum Spieltag berücksichtigen. Spielernamen sind als Erwartung formuliert, finale XIs ~60 Min. vor Anstoß.

Eintracht Frankfurt (4‑2‑3‑1)

Zetterer
Kristensen
Collins
Koch
Theate
Larsson
Chaibi
Doan
Uzun
Bahoya
Burkardt

Werder Bremen (4‑2‑3‑1)

Backhaus
Malatini
Stark
Friedl
Agu
Bittencourt
Lynen
Njinmah
Schmid
Mbangula
Grüll

Risiken & Alternativen

Was kippt die Wette? Ein früher Bremer Umschalt‑Treffer; Eintracht‑Fehler unter Druck; Standard-Gegentor.
Absicherungsidee: „Frankfurt Sieg – Geld zurück bei Remis“ (bei passenden Märkten).
Live-Trigger: Frankfurt dominiert xShots >= 6 bis Minute 30 ohne Tor → kleiner Nachkauf auf Eintracht.

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Fazit

Frankfurt ist weiter als Werder. Die Eintracht hat die Sommerlast gut verteilt, die Integrationen laufen, die Automatismen sind im Kern da. Werder steht mit neuem Trainer, schmerzhaften Ausfällen und dünner Achse vor einer schwierigen Auswärtsaufgabe. Gelingt es Bremen, die Mitte dicht zu halten und sauber umzuschalten, bleibt die Partie offen – aber Frankfurts Qualität in den Halbräumen und bei Standards gibt den Ausschlag. Empfehlung: Sieg Eintracht Frankfurt (Quote 1,77).

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