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Sportwetten Lexikon
was du über Sportwetten wissen musst

Wenn Du neu im Bereich der Sportwetten bist, kann es schwierig sein, sich zurechtzufinden. Es gibt viele Begriffe, die Du kennen solltest, um erfolgreich zu wetten. Deshalb ist es wichtig, dass Du Dich mit den Grundlagen der Sportwetten vertraut machst. Hier stellen wir Dir ein Sportwetten-Lexikon vor, das die wichtigsten Begriffe im Bereich der Sportwetten erklärt.

Indem Du Dich mit dem Sportwetten-Lexikon auseinandersetzt, erhöhst Du Deine Chancen auf erfolgreiche Wetten. Du lernst, wie Du Quoten berechnest, welche Wettoptionen es gibt und wie Du Dein Budget am besten verwaltetst. Auch spezielle Wettoptionen wie Handicap-Wetten oder Live-Wetten werden im Lexikon erklärt.

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Verschaffe dir einen Wissensvorsprung

Durch das Lesen des Sportwetten-Lexikons kannst Du Dich selbst als professioneller Wettkunde etablieren und erfolgreicher wetten. Außerdem wirst Du in der Lage sein, Wettoptionen zu erkennen, die Du zuvor nicht kanntest. Auf lange Sicht kannst Du dadurch auch Deine Gewinne maximieren.

Insgesamt lohnt es sich, das Sportwetten-Lexikon durchzulesen, um Dein Verständnis für Sportwetten zu verbessern und Deine Gewinnchancen zu erhöhen. Besonders für Anfänger ist das Sportwetten-Lexikon eine wichtige Grundlage, um erfolgreich zu wetten. Aber auch für erfahrene Wettkunden kann es hilfreich sein, um ihr Wissen zu erweitern und erfolgreicher zu wetten.

Absicherung

Absicherung – auch Hedging genannt – bedeutet, eine zusätzliche Gegenwette zu platzieren, um das Risiko einer bereits laufenden Wette zu verringern oder einen Gewinn unabhängig vom Spielausgang zu sichern. Besonders bei Akkumulator-Wetten vor dem letzten Spiel oder bei deutlichen Quotenverschiebungen kann sich eine Absicherung lohnen. Anders als die automatische Cash-Out-Funktion der Buchmacher lässt sich der Sicherungsbetrag bei manueller Absicherung meist günstiger selbst berechnen. Wie das genau funktioniert und wann sich der Aufwand wirklich lohnt, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Akkumulator-Wette

Eine Akkumulator-Wette – auch Kombiwette genannt – verbindet mehrere Einzelwetten zu einem einzigen Wettschein. Die Quoten aller Auswahlen werden miteinander multipliziert, wodurch sich auch bei kleinem Einsatz hohe Gewinne erzielen lassen. Der Haken: Damit die Wette gewinnt, müssen ausnahmslos alle Einzeltipps richtig liegen – schon ein falscher Tipp lässt den gesamten Schein platzen. Wie Du das Risiko realistisch einschätzt und welche Fehler Anfänger vermeiden sollten, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Ante-Post-Wette

Eine Ante-Post-Wette ist eine Wette, die Du lange im Voraus auf den Ausgang eines zukünftigen Ereignisses platzierst – etwa auf den Meister einer Liga oder den Sieger einer Weltmeisterschaft, oft schon Wochen oder Monate vorher. Der Vorteil: Die Quoten fallen durch die lange Unsicherheit meist deutlich höher aus als bei einer Wette kurz vor dem Ereignis. Der Haken: In der Regel gibt es keine Rückerstattung, wenn Dein Tipp vorzeitig ausscheidet, verletzt ist oder gar nicht erst antritt. Wie Du das Risiko einschätzt und wann sich eine Ante-Post-Wette wirklich lohnt, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Arbitrage

Arbitrage bezeichnet das gezielte Ausnutzen von Quotenunterschieden zwischen verschiedenen Buchmachern. Bieten zwei Anbieter für dasselbe Ereignis ausreichend unterschiedliche Quoten an, lässt sich durch geschickt verteilte Einsätze theoretisch ein Gewinn erzielen, unabhängig vom tatsächlichen Spielausgang. In der Praxis ist das allerdings kein Selbstläufer: Quoten ändern sich oft in Sekunden, und Buchmacher schränken auffällige Konten gerne ein. Wie Du eine echte Arbitrage-Gelegenheit erkennst und worauf Du achten solltest, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Asiatisches Handicap / Asian Handicap / AHC

Das Asian Handicap – im Deutschen auch Asiatisches Handicap genannt, abgekürzt AHC oder AH – ist eine spezielle Form der Handicap-Wette, bei der eine Mannschaft einen virtuellen Tore-Vorsprung oder -Rückstand erhält. Der große Vorteil: Das Unentschieden als Ergebnis fällt ganz oder teilweise weg, wodurch sich auf klare Favoriten meist deutlich attraktivere Quoten ergeben als bei der klassischen Siegwette. Neben ganzen und halben gibt es auch Viertel-Handicaps, die für noch mehr Flexibilität sorgen. Wie die Auswertung im Detail funktioniert, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Auszahlungsquote

Die Auszahlungsquote gibt an, welcher Anteil der gesetzten Einsätze ein Buchmacher langfristig als Gewinne an die Wettenden zurückzahlt – sie ist die Kehrseite seiner Gewinnmarge. Eine Quote von 95 % bedeutet: Der Anbieter behält im Schnitt 5 % aller Einsätze ein. Für Dich als Tipper ist die Auszahlungsquote ein wichtiger Vergleichswert: Kleine Unterschiede zwischen Buchmachern können sich über viele Wetten hinweg spürbar auf Dein Ergebnis auswirken. Wie Du die Quote selbst berechnest und was eine gute Quote ausmacht, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Bankroll

Die Bankroll ist das Kapital, das Du ausschließlich für Sportwetten reservierst – streng getrennt von Miete, Ersparnissen und Alltag. Bankroll Management beschreibt, wie Du dieses Budget strukturiert einsetzt: Wie viel geht auf eine einzelne Wette? Wann passt Du Deine Einsätze an? Und wie überbrückst Du Verlustserien, ohne die Kontrolle zu verlieren? Gutes Bankroll Management garantiert keine Gewinne – schützt Dich aber davor, dass selbst die besten Tipps am Ende ins Leere laufen. Die wichtigsten Strategien und ein konkretes Rechenbeispiel gibt's im ausführlichen Ratgeber.

Bankwette

Die Bankwette – auch „Bank" oder Banker genannt – ist eine besondere Form der Systemwette. Du legst einen oder mehrere Tipps, von denen Du besonders überzeugt bist, als „Bank" fest: Diese sind dann in jeder Kombination Deines Systems enthalten und erhöhen die möglichen Gewinne. Der Haken: Geht eine Bank daneben, ist der komplette Schein verloren – egal, wie gut die übrigen Tipps laufen. Wie eine Bankwette funktioniert, wie Du sie berechnest und wann sich eine Bank wirklich lohnt, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber mit Rechenbeispiel.

Beide Teams treffen / BTS / BTTS

„Beide Teams treffen" – kurz BTTS oder BTS – ist einer der einfachsten Wettmärkte im Fußball: Du tippst entweder Ja (beide Mannschaften erzielen mindestens ein Tor) oder Nein (mindestens eine bleibt torlos). Wer gewinnt oder wie viele Tore insgesamt fallen, spielt keine Rolle. Ein 1:1 gewinnt genauso wie ein 3:2 – ein 3:0 hingegen verliert, weil nur ein Team getroffen hat. Wie Du die richtigen Spiele erkennst und was Du bei der Auswertung unbedingt wissen musst, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Bet

Bet ist das englische Wort für Sportwette und begegnet Dir in der Welt der Sportwetten überall – als Grundbegriff und als Teil von Ausdrücken wie Free Bet, Value Bet oder Bet Builder. Das Prinzip dahinter ist immer dasselbe: Du setzt einen Einsatz auf den Ausgang eines Ereignisses, und bei einem richtigen Tipp wird Dein Einsatz mit der Quote multipliziert ausgezahlt. Was eine Sportwette genau ausmacht, wie Du sie berechnest und welche Wettarten es gibt, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Bet Builder

Mit einem Bet Builder – im Deutschen meist Wettkonfigurator oder Wett-Baukasten genannt – stellst Du Dir Deine eigene Kombiwette zu einem einzigen Spiel zusammen. Statt fertige Märkte zu tippen, verknüpfst Du mehrere Ereignisse derselben Partie – etwa Heimsieg, über 2,5 Tore und einen Torschützen – zu einer Wette mit gemeinsamer Gesamtquote. Viele Buchmacher haben dafür eigene Namen, bei Winamax heißt die Funktion „MyMatch". Wie ein Bet Builder funktioniert, welche Kombinationen möglich sind und welche Anbieter ihn haben, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Bonus

Ein Sportwetten Bonus ist ein zusätzliches Guthaben oder eine Vergünstigung eines Buchmachers – als prozentualer Aufschlag auf Deine Einzahlung, als Gratiswette, Quotenboost oder Cashback. Bonusguthaben ist dabei kein Echtgeld: Erst wenn Umsatzbedingungen erfüllt sind, ist eine Auszahlung möglich. Wie fair ein Bonus wirklich ist, verrät nicht die Höhe des Betrags, sondern Rollover, Mindestquote und Zeitlimit. Was die einzelnen Bonus-Arten bedeuten und wie Du Bonusbedingungen selbst bewertest, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Bookie

„Bookie" ist die informelle englische Kurzform für Bookmaker und bedeutet schlicht: Wettanbieter oder Buchmacher. Der Begriff stammt aus dem britischen Wettgeschäft des 19. Jahrhunderts, als Wettgeschäfte buchstäblich in gebundenen Büchern eingetragen wurden – daher „Bookie". Heute wird der Begriff unter Tippern täglich verwendet, oft synonym mit Buchmacher oder Wettanbieter. Was sie inhaltlich unterscheidet, wie ein Bookie Geld verdient und worauf Du bei der Auswahl achten solltest, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Buchmacher

Ein Buchmacher – auch Bookie oder Wettanbieter genannt – ist das Unternehmen, bei dem Du eine Sportwette platzierst. Er bewertet die Wahrscheinlichkeit von Spielausgängen, drückt diese in Quoten aus und zahlt bei einem richtigen Tipp den Gewinn aus. In Deutschland benötigt jeder Buchmacher seit 2021 eine Konzession der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL). Wie ein Buchmacher Quoten kalkuliert, wie er dabei Geld verdient und worauf Du bei der Auswahl achten solltest, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Cashback

Cashback bedeutet beim Sportwetten, dass Du bei einem Verlust einen Teil Deines Einsatzes zurückbekommst – als Freebet oder seltener als Echtgeld. Buchmacher bieten Cashback entweder als Neukunden-Angebot (z. B. bei verlorenen Kombiwetten) oder als laufende Bestandskunden-Aktion an. Der entscheidende Unterschied zum klassischen Einzahlungsbonus: Beim Cashback bekommst Du bei einem Verlust etwas zurück, statt bei einer Einzahlung etwas draufzulegen. Was die verschiedenen Cashback-Typen unterscheidet und worauf Du bei den Bedingungen achten musst, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Cashout

Cash Out – auch Cashout geschrieben – ermöglicht es Dir, einen laufenden Wettschein vorzeitig an den Buchmacher zurückzuverkaufen, bevor das Ereignis geendet hat. Du sicherst Dir damit bei günstigem Spielstand einen Teil des möglichen Gewinns – oder rettest bei schlechtem Verlauf zumindest einen Teil Deines Einsatzes. Was kaum jemand weiß: Der Buchmacher preist in jeden Cash-Out-Betrag erneut eine Marge ein. Der Cash Out ist komfortabel, aber nie vollständig kostenlos. Wann er sich trotzdem lohnt und welche Varianten (Teil-Cash Out, Auto-Cash Out) es gibt, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Deposit

Deposit ist der englische Begriff für Einzahlung und der erste Schritt bei jedem Sportwetten-Anbieter – ohne Deposit keine Echtgeldwette. Du wählst eine Zahlungsmethode, gibst den Betrag ein und das Guthaben steht in der Regel sofort bereit. In Deutschland gilt seit 2021 ein gesetzliches Monatslimit von 1.000 € – anbieterübergreifend über das LUGAS-System. Und nicht jede Zahlungsmethode aktiviert automatisch auch einen Willkommensbonus. Welche Methoden empfehlenswert sind, was das LUGAS-Limit bedeutet und wie Du Deinen ersten Deposit optimal planst, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Doppelte Chance

Die Doppelte Chance ist ein Fußball-Wettmarkt, bei dem Du zwei von drei möglichen Spielausgängen mit einem einzigen Tipp abdeckst. Es gibt drei Varianten: 1X (Heimsieg oder Unentschieden), X2 (Unentschieden oder Auswärtssieg) und 12 (Heimsieg oder Auswärtssieg – kein Remis). Die höhere Trefferwahrscheinlichkeit kostet Quote – und wer die 12-Variante blind als „sicher" einschätzt, unterschätzt, dass im Fußball statistisch jedes vierte Spiel mit einem Remis endet. Wann sich welche Variante lohnt und wie sie sich von Draw No Bet unterscheidet, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Draw no bet

Draw No Bet – kurz DNB, auch bekannt als „Unentschieden kein Tipp", H2H oder Asian Handicap 0 – ist eine Zwei-Wege-Wette auf den Sieg eines Teams. Das Besondere: Endet das Spiel unentschieden, bekommst Du Deinen Einsatz vollständig zurück. Damit liegt DNB zwischen der reinen Siegwette (höhere Quote, aber Verlust bei Remis) und der Doppelten Chance (niedrigere Quote, aber Gewinn bei Remis). Ein oft übersehener Vorteil: Endet ein DNB-Tipp in einer Kombiwette mit Remis, fällt er nur heraus – die Kombi läuft weiter. Wann welche Variante die richtige ist und wie Du DNB und Asian Handicap 0 optimal vergleichst, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Dreiweg-Wette

Die Dreiweg-Wette – auch 3-Weg-Wette oder 1X2-Wette – ist die meistgespielte Wettart im Fußball: Du tippst auf Heimsieg (1), Unentschieden (X) oder Auswärtssieg (2). Wer daneben liegt, verliert. Klingt simpel – und ist es grundsätzlich auch. Trotzdem wird gerade das X auf ein Unentschieden von vielen Tippern systematisch unterschätzt, obwohl in der Bundesliga statistisch jedes vierte Spiel remis endet. Was die 1X2-Quoten über die Buchmacher-Marge verraten und wann Draw No Bet oder die Doppelte Chance die bessere Alternative sind, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Dutching

Dutching ist eine Wettstrategie, bei der Du Deinen Einsatz so auf mehrere Ausgänge eines Spiels verteilst, dass Dein Gewinn identisch ausfällt – egal welcher der abgedeckten Ausgänge eintritt. Auf niedrige Quoten setzt Du mehr, auf hohe Quoten weniger. Weil Du dabei einen Ausgang (etwa den unwahrscheinlichen Auswärtssieg) bewusst ausschließt, wird Dutching oft als „manuelle Doppelte Chance" bezeichnet – bietet aber mehr Flexibilität und häufig einen höheren Gewinn. Der Name geht übrigens auf den New Yorker Gangster „Dutch Schultz" zurück. Wie die Einsatzverteilung genau funktioniert und wie sich Dutching von Surebet und Hedging unterscheidet, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Einzahlungsbonus

Ein Einzahlungsbonus ist das häufigste Willkommensangebot der Sportwetten-Anbieter: Der Buchmacher stockt Deine erste Einzahlung um einen bestimmten Prozentsatz auf – meist 100 % bis zu einem Maximalbetrag von 100 €. Zahlst Du also 100 € ein, wettest Du mit 200 €. Der Bonusbetrag ist jedoch nicht sofort auszahlbar, sondern an Umsatzbedingungen geknüpft: Du musst den Betrag mehrfach zu einer Mindestquote umsetzen, bevor Gewinne frei verfügbar sind. Entscheidend für den echten Wert eines Bonus sind daher nicht Prozentsatz und Höhe, sondern die Umsatzbedingungen – Umsatzfaktor, Mindestquote und Frist.

Einzelwette

Die Einzelwette (englisch „Single Bet") ist die einfachste und häufigste Form der Sportwette: Du setzt auf ein einziges Ereignis, und nur dieses muss eintreten, damit Du gewinnst. Dein Gewinn errechnet sich simpel aus Einsatz mal Quote. Damit ist die Einzelwette das Herzstück jedes Buchmacher-Angebots – alle anderen Wettformen wie Kombi- oder Systemwette leiten sich aus ihr ab. Im Gegensatz zur Kombiwette, bei der mehrere Tipps gleichzeitig stimmen müssen, bietet die Einzelwette niedrigere Quoten, dafür aber ein deutlich geringeres Risiko und volle Kontrolle über jeden einzelnen Tipp.

Ereigniswette

Eine Ereigniswette (auch Spezial- oder Sonderwette, englisch „Prop Bet") ist eine Wette auf ein bestimmtes Ereignis innerhalb eines Spiels – nicht auf den Spielausgang. Statt auf Sieg oder Niederlage tippst Du zum Beispiel darauf, wie viele Eckbälle fallen, ob ein Elfmeter gepfiffen wird, wie viele gelbe oder rote Karten es gibt oder welcher Spieler das erste Tor erzielt. Ereigniswetten kannst Du sowohl vor dem Anpfiff als auch als Live-Wette platzieren. Sie machen ein Spiel unabhängig vom Endstand spannend und bieten je nach Markt sehr unterschiedliche Quoten. Wichtig: Die Ereigniswette ist nicht mit der Ergebniswette zu verwechseln, bei der Du den exakten Endstand tippst.

Ergebniswette

Bei einer Ergebniswette (auch Resultatwette oder Correct Score genannt) tippst Du auf den exakten Endstand eines Spiels – zum Beispiel 2:1. Nur wenn das Ergebnis nach der regulären Spielzeit genau stimmt, gewinnst Du; liegst Du auch nur ein Tor daneben, ist der Einsatz verloren. Weil das deutlich schwerer zu treffen ist als eine simple Siegwette, belohnen Buchmacher die Ergebniswette mit sehr hohen Quoten. Sie zählt damit zu den riskantesten, aber auch reizvollsten Wettarten und eignet sich vor allem für den Fußball, wo die Toranzahl überschaubar bleibt. Wichtig: Verlängerung und Elfmeterschießen zählen in der Regel nicht mit.

Erster Torschütze / 1. Torschütze

Bei der Wette auf den ersten Torschützen tippst Du darauf, welcher Spieler das erste Tor eines Spiels erzielt – unabhängig davon, wie die Partie ausgeht. Sie gehört zu den Torschützenwetten und lockt mit attraktiven Quoten, da ein exakter erster Torschütze schwer vorherzusagen ist. Wichtig sind die Sonderregeln: Eigentore zählen nicht, nur die reguläre Spielzeit inklusive Nachspielzeit wird gewertet (kein Elfmeterschießen), und bei einem 0:0 erstatten viele Buchmacher den Einsatz. Eine Besonderheit gegenüber anderen Torschützenwetten: Beim ersten Torschützen bleibt die Wette bei vielen Anbietern auch dann gültig, wenn Dein Spieler gar nicht von Beginn an spielt.

European Handicap / Europäisches Handicap / EHC

Das Europäische Handicap (englisch European Handicap, kurz EHC oder HC) ist die klassische Form der Handicap-Wette: Einem Team wird vor dem Spiel ein fiktiver Vorsprung oder Rückstand in ganzen Toren gegeben, etwa Handicap ?1 für den Favoriten. Anders als beim Asiatischen Handicap bleibt die Dreiwege-Struktur erhalten – Du tippst also auf Sieg, Unentschieden oder Niederlage nach Anrechnung des Handicaps. Das macht attraktivere Quoten auf klare Favoriten möglich, birgt aber ein besonderes Risiko: Gewinnt der Favorit mit Handicap ?1 nur knapp mit einem Tor, entsteht rechnerisch ein Unentschieden – und Dein Tipp auf den Favoriten ist verloren. Das Europäische Handicap arbeitet ausschließlich mit ganzen Toren und kennt keine Einsatzrückzahlung (Push).

Fantasy Bet

Eine Fantasy Bet (deutsch Fantasy-Wette) ist eine vom Buchmacher konstruierte, fiktive Spielpaarung: Zwei reale Mannschaften, die am selben Spieltag nicht gegeneinander antreten, werden künstlich gegenübergestellt. Gewertet wird über die Tore, die beide Teams in ihren jeweiligen echten Spielen erzielen – wer mehr trifft, gewinnt das Fantasie-Duell (Gegentore zählen nicht). Die Fantasy Bet ist damit im Kern eine Dreiwege-Wette auf ein Spiel, das es real gar nicht gibt. Wichtig: Sie ist nicht mit Fantasy Sports (Manager-Spielen wie Comunio) oder virtuellen Sportwetten zu verwechseln. Seit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 wird die Fantasy Bet bei deutsch-lizenzierten Buchmachern allerdings kaum noch angeboten, da Wetten auf fiktive Ereignisse rechtlich umstritten sind.

Fibonacci-Formel

Die Fibonacci-Strategie (auch Fibonacci-System oder Fibonacci-Formel) ist ein Einsatzsystem für Sportwetten, das auf der berühmten Zahlenfolge 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13 … beruht – jede Zahl ist die Summe der beiden vorherigen. Als Verlustprogression funktioniert sie so: Nach einem verlorenen Tipp rückst Du eine Stelle in der Folge vor und erhöhst den Einsatz, nach einem Gewinn gehst Du zwei Stellen zurück. Ziel ist, aufgelaufene Verluste mit einem einzigen Gewinn wieder auszugleichen. Damit das mathematisch aufgeht, braucht es eine Quote von mindestens etwa 2,6. Wichtig: Die Fibonacci-Strategie steigt langsamer als die Martingale-Methode, ist aber keine Gewinngarantie – kein Einsatzsystem verändert den langfristigen Erwartungswert einer Wette.

Freebet / Freiwette / Gratiswette

Eine Gratiswette (englisch Freebet, auch Freiwette genannt) ist eine kostenlose Wette, die Du vom Buchmacher erhältst, ohne eigenes Geld zu riskieren. Alle drei Begriffe meinen dasselbe. Der wichtigste Punkt, den viele übersehen: Bei einer Gratiswette wird nur der Gewinn gutgeschrieben, nicht der Einsatz selbst. Setzt Du eine 20-€-Freebet zur Quote 3,00, beträgt der Bruttogewinn 60 €, ausgezahlt werden aber nur 40 € (60 € minus 20 € Einsatz). Gratiswetten gibt es als Neukundenangebot oder für Bestandskunden, oft rund um große Sportevents. Nicht zu verwechseln mit dem No-Deposit-Bonus: Dort erhältst Du ein flexibles Guthaben, das Du auf mehrere Wetten aufteilen kannst, während die Freebet ein fester Einsatzbetrag für eine einzige Wette ist.

Gerade/Ungerade-Wette

Bei der Gerade/Ungerade-Wette (englisch Odd/Even) tippst Du darauf, ob die Gesamtzahl der Tore in einem Spiel eine gerade oder eine ungerade Zahl ergibt. Wer gewinnt, spielt keine Rolle – nur die Anzahl zählt. Fallen 1, 3 oder 5 Tore, gewinnt „Ungerade"; bei 0, 2, 4 oder 6 Toren gewinnt „Gerade". Wichtig: Die Null gilt mathematisch als gerade Zahl, ein 0:0 ist also ein Gewinn für „Gerade". Gewertet wird nur die reguläre Spielzeit inklusive Nachspielzeit, eine Verlängerung zählt nicht. Weil es nur zwei etwa gleich wahrscheinliche Ausgänge gibt, ähnelt die Wette einem Münzwurf – die Quoten liegen meist knapp unter 2,0. Neben Toren lässt sich Odd/Even auch auf Ecken, Karten oder Punkte anwenden. Der Glücksfaktor ist hoch, weshalb sich der Markt kaum für Strategien eignet.

Gewinn-Limit

Ein Gewinn-Limit ist eine Einschränkung, die von manchen Wettanbietern festgelegt wird, um den maximalen Betrag zu begrenzen, den Du bei einer einzelnen Wette gewinnen kannst. Es gibt ein festgelegtes Limit, das nicht überschritten werden kann, unabhängig von den Quoten oder dem Einsatz.

H2H

H2H steht für "Head to Head" und bezieht sich auf den direkten Vergleich zwischen zwei Teams oder Spielern. Du kannst auf den Ausgang des direkten Duells wetten, unabhängig vom Gesamtergebnis des Wettbewerbs. Einige Wettanbieter verwenden diese Bezeichnung alternativ für „Draw No Bet“.

Halbzeit-Wetten

Halbzeit-Wetten beziehen sich auf Wetten, die nur das Ergebnis oder Ereignisse in der ersten oder zweiten Halbzeit eines Spiels berücksichtigen. Du kannst beispielsweise auf das Halbzeitergebnis, die Anzahl der Tore in der ersten Halbzeit oder den Torschützen in der zweiten Halbzeit wetten.

Halbzeit/Endstand-Wette (HT/FT)

Bei einer Halbzeit/Endstand-Wette – international als HT/FT (Half Time/Full Time) bekannt – tippst Du gleich zweimal: auf den Spielstand zur Halbzeit und auf das Endergebnis. Weil beide Vorhersagen zusammen aufgehen müssen, ist diese Wette deutlich schwieriger als eine klassische Siegwette – dafür locken spürbar höhere Quoten, besonders bei den seltenen „Wende"-Tipps. Welche neun Kombinationen es gibt, warum die Quoten so hoch sind und mit welcher Strategie Du sie angehst, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Handicap

Das Handicap ist eine Wettart, bei der ein Team oder Spieler mit einem fiktiven Vorsprung oder Rückstand startet, um die Chancen auszugleichen. Du wettest darauf, ob das Team mit Handicap trotz des fiktiven Vorsprungs oder Rückstands gewinnt oder verliert.

Head-To-Head

Der Begriff H2H bzw. voll ausgeschrieben "Head to Head" bezieht sich auf den direkten Vergleich zwischen zwei Teams oder Spielern. Du kannst auf den Ausgang des direkten Duells wetten, unabhängig vom Gesamtergebnis des Wettbewerbs. Die klassische H2H-Wette hat je nach Wettanbieter eine andere Bezeichnung: Head-to-Head, H2H, Handicap 0, Asiatisches Handicap 0, Ergebnis ohne Unentschieden oder Unentschieden Geld zurück,

High Roller

Als High Roller (auch Highroller) werden Tipper bezeichnet, die bei Sportwetten regelmäßig besonders hohe Einsätze platzieren. Der Begriff stammt ursprünglich aus dem Casino, wird aber ebenso für Wettkunden mit großem Budget verwendet – teils auch „Wale" (Whales) genannt. Ab welcher Summe man als High Roller gilt, ist nicht fest definiert und variiert von Anbieter zu Anbieter. Wichtig: Echte Highroller zeichnen sich weniger durch die reine Einsatzhöhe aus als durch ihre disziplinierte, strategische Herangehensweise und ein striktes Bankroll Management. In Deutschland begrenzt der Glücksspielstaatsvertrag die Einzahlung bei lizenzierten Anbietern auf 1.000 € pro Monat – höhere Limits sind nur nach individueller Prüfung möglich. High Roller genießen bei Buchmachern oft VIP-Vorteile wie höhere Limits und persönliche Betreuung.

Insider

Ein Insider ist eine Person, die über vertrauliche oder interne Informationen verfügt, die für das Wetten auf Sportereignisse relevant sein könnten. Es ist wichtig zu beachten, dass der Austausch von Insiderinformationen und das Wetten auf Basis solcher Informationen illegal sein können.

Kelly Formel

Die Kelly-Formel – auch Kelly-Kriterium genannt – beantwortet die Frage, wie viel Du pro Wette einsetzen solltest. Statt fester Beträge berechnet sie den optimalen Einsatz als Anteil Deiner Bankroll, abhängig davon, wie groß Dein Vorteil gegenüber der Buchmacherquote ist: bei klarem Value mehr, bei knappen Wetten weniger, ohne Value gar nichts. Weil die Formel empfindlich auf die eigene Wahrscheinlichkeitseinschätzung reagiert, spielen viele Profis nur mit dem „Half Kelly". Wie Du den Einsatz konkret berechnest, zeigt Dir der ausführliche Ratgeber mit Rechenbeispiel.

Kombiwette

Bei einer Kombiwette kombinierst Du mehrere Einzelwetten zu einer einzigen Wette. Du wettest auf das Eintreffen aller Auswahlmöglichkeiten. Um die Wette zu gewinnen, müssen alle Einzelwetten richtig sein.

Langzeitwette

Eine Langzeitwette ist eine Wette, die auf ein Ereignis in der Zukunft abzielt, wie zum Beispiel den Gewinner einer Meisterschaft oder den Torschützenkönig einer Saison. Diese Wetten werden lange im Voraus platziert und die Ergebnisse sind erst am Ende des Wettbewerbs bekannt.

Limit

Ein Limit bezieht sich auf eine Einschränkung oder Begrenzung, die von einem Wettanbieter festgelegt wird. Dies kann sich auf den maximalen Einsatz, den maximalen Gewinn oder andere Faktoren beziehen. Limits werden oft verwendet, um das Risiko für den Wettanbieter zu begrenzen.

Live Score

Der Live Score ist eine Anzeige der aktuellen Spielstände in Echtzeit. Du kannst den Live Score nutzen, um die aktuellen Ergebnisse mehrerer Spiele zu verfolgen und fundierte Entscheidungen für Deine Wetten zu treffen.

Live Stream

Ein Live Stream ist eine Übertragung eines Sportereignisses in Echtzeit über das Internet. Du kannst den Live Stream nutzen, um das Spiel live zu verfolgen und gleichzeitig Wetten zu platzieren.

Live Ticker

Ein Live Ticker ist ein Service, der aktuelle Informationen über ein laufendes Spiel in Echtzeit liefert. Du kannst den Live Ticker verwenden, um das Spielgeschehen zu verfolgen und auf Basis der aktuellen Ereignisse Wetten zu platzieren.

Live-Wette

Eine Live-Wette – auch In-Play- oder Echtzeit-Wette genannt – platzierst Du nicht vor, sondern während eines laufenden Spiels. Die Quoten passen sich dabei sekündlich an das Geschehen an: Ein Tor oder eine Rote Karte kann sie schlagartig verändern. Das macht Live-Wetten besonders spannend, verlangt aber schnelle Entscheidungen. Wie sie funktionieren, welche Live-Wettmärkte es gibt, wie Cash Out dabei hilft und mit welcher Strategie Du Echtzeit-Wetten angehst, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Martingale

Die Martingale – auch Verdopplungsstrategie genannt – ist das bekannteste Wettsystem überhaupt: Nach jeder verlorenen Wette verdoppelst Du Deinen Einsatz, sodass ein einziger Treffer alle Verluste ausgleicht und den Grundeinsatz als Gewinn bringt. In der Theorie führt das rechnerisch immer zum Plus – in der Praxis scheitert es an Tischlimits, begrenzter Bankroll und der Buchmachermarge. Warum schon eine kurze Pechsträhne gefährlich wird und wie die Progression konkret aussieht, zeigt Dir der ausführliche Ratgeber mit Rechenbeispiel.

Mindesteinzahlung

Die Mindesteinzahlung ist der niedrigste Betrag, den Du auf Dein Wettkonto einzahlen musst, um Wetten platzieren zu können. Jeder Wettanbieter legt eine Mindesteinzahlung fest, die Du beachten musst.

Mindestquote

Die Mindestquote ist die niedrigste Quote, die Du für eine Wette akzeptieren musst, um bestimmte Bonusbedingungen zu erfüllen. Wenn Du einen Bonus nutzen möchtest, musst Du eine Wette mit einer Quote platzieren, die die Mindestquote erfüllt oder überschreitet.

Multiplikator-Wette

Eine Multiplikator-Wette bezieht sich auf eine Kombiwette, bei der die Quoten der einzelnen Auswahlmöglichkeiten multipliziert werden, um den Gesamtgewinn zu berechnen. Je mehr Auswahlmöglichkeiten Du hinzufügst, desto höher wird der potenzielle Gewinn, aber auch das Risiko.

Odds

Der Begriff "Odds" bezieht sich auf die Quoten oder Wahrscheinlichkeiten für ein bestimmtes Ereignis oder Ergebnis. Die Odds geben an, wie viel Geld Du gewinnen kannst, basierend auf Deinem Einsatz und der Wahrscheinlichkeit des Ereignisses.

Paysafecard

Die Paysafecard ist eine Prepaid-Zahlungsmethode, die es Dir ermöglicht, online Zahlungen vorzunehmen, einschließlich Einzahlungen bei Wettanbietern. Du kannst eine Paysafecard in verschiedenen Einzelhandelsgeschäften erwerben und den darauf befindlichen Code verwenden, um Zahlungen durchzuführen.

Profit

Profit bezieht sich auf den Geldbetrag, den Du durch erfolgreiche Wetten gewinnst. Der Profit wird berechnet, indem der Gewinn (Einsatz abzüglich des Einsatzes) addiert wird.

Quotenbewegung

Als Quotenbewegung – im Englischen „Line Movement" – bezeichnet man die Veränderung einer Wettquote zwischen ihrer Eröffnung und dem Anpfiff. Quoten steigen und fallen, weil Buchmacher laufend auf neue Informationen und das Wettverhalten reagieren. Fällt eine Quote, hält der Markt den Ausgang für wahrscheinlicher; steigt sie, für unwahrscheinlicher. Wer diese Bewegungen lesen kann, versteht besser, wie ein Spiel eingeschätzt wird – und sichert sich mit frühem Setzen manchmal die bessere Quote. Wodurch Bewegungen entstehen und wie Du sie nutzt, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Quotenschlüssel

Der Quotenschlüssel – auch Auszahlungsschlüssel genannt – verrät Dir, wie fair die Quoten eines Buchmachers wirklich sind. Er gibt an, welchen Anteil der Einsätze ein Anbieter über einen kompletten Markt wieder auszahlt und wie viel er als Marge einbehält. Ein Schlüssel von 95 % heißt: 95 % fließen zurück, 5 % bleiben beim Buchmacher. Je näher der Wert an 100 % liegt, desto mehr bleibt langfristig bei Dir. Wie Du den Quotenschlüssel selbst aus den Quoten berechnest und was ein guter Wert ist, zeigt Dir der ausführliche Ratgeber mit Rechenbeispiel.

Quotenvergleich

Ein Quotenvergleich bezieht sich auf den Vergleich der Quoten für eine bestimmte Wette bei verschiedenen Wettanbietern. Durch den Vergleich der Quoten kannst Du den besten Wert und potenziell höhere Gewinne ermitteln.

Resultatwetten

Bei Resultatwetten wettest Du auf das genaue Endergebnis eines Spiels oder Ereignisses. Diese Art von Wette erfordert präzise Vorhersagen und bietet oft hohe Quoten.

ROI / Return of Investment

Der ROI (Return on Investment, deutsch Kapitalrendite) ist eine Kennzahl, mit der Du den Erfolg Deiner Sportwetten misst. Er zeigt, wie viel Gewinn Du im Verhältnis zu Deinem eingesetzten Geld erzielt hast – ausgedrückt in Prozent. In der Wettpraxis wird der ROI meist so berechnet: Reingewinn geteilt durch den Gesamteinsatz, mal 100. Wettest Du also über eine Saison insgesamt 1.000 € und machst 80 € Gewinn, liegt Dein ROI bei 8 %. Wichtig: Der ROI wird oft mit dem Yield verwechselt – beide sind eng verwandt, unterscheiden sich aber in der Bezugsgröße (Gesamteinsatz vs. verfügbare Bankroll). Ein realistischer, guter Langzeit-ROI liegt bei Sportwetten zwischen 5 und 10 %. Wer seinen ROI dauerhaft im Blick behält, erkennt früh, ob die eigene Wettstrategie wirklich funktioniert.

Rollover

Der Rollover (auch Umsatzfaktor) gibt an, wie oft Du einen Wettbonus umsetzen musst, bevor Du Gewinne daraus auszahlen kannst. Steht in den Bonusbedingungen etwa „5x Rollover", musst Du den Bonusbetrag fünfmal in Wetten einsetzen. Entscheidend ist die genaue Formulierung: „5x Bonus" bei 100 € Bonus bedeutet 500 € Umsatz – „5x Einzahlung + Bonus" bei je 100 € dagegen schon 1.000 €. Zum Rollover gehören außerdem eine Mindestquote (nur Wetten darüber zählen) und ein Zeitfenster, in dem alles erfüllt sein muss, sonst verfällt der Bonus. Der Rollover ist damit der wichtigste Teil der gesamten Umsatzbedingungen und entscheidet maßgeblich darüber, wie fair und wertvoll ein Bonus wirklich ist.

Saisonwette

Die Saisonwette ist eine Wette, die auf den Ausgang einer gesamten Saison oder eines Turniers abzielt. Du kannst beispielsweise auf den Gewinner der Fußballmeisterschaft wetten oder darauf, welches Team am Ende der Saison absteigen wird. Diese Art von Wetten bieten eine langfristige Spannung und die Möglichkeit, große Gewinne zu erzielen.

Siegwette

Bei einer Siegwette setzt Du darauf, welches Team, welcher Spieler oder welche Mannschaft das Spiel oder Ereignis gewinnen wird. Du wählst den Gewinner aus und erhältst im Falle des richtigen Tipps einen Gewinn.

Spezialwetten

Spezialwetten sind unkonventionelle oder ungewöhnliche Wettoptionen, die über das übliche Spielgeschehen hinausgehen. Dazu gehören beispielsweise Wetten auf bestimmte Ereignisse während eines Spiels, wie die Anzahl der gelben Karten oder Eckbälle. Spezialwetten bieten zusätzliche Unterhaltung und die Möglichkeit, auf verschiedene Aspekte des Spiels zu wetten.

Sportwettenlizenz

Eine Sportwettenlizenz ist eine Genehmigung, die von einer Regulierungsbehörde an einen Wettanbieter vergeben wird. Sie stellt sicher, dass der Wettanbieter bestimmten Standards und Vorschriften entspricht und legale Wetten anbieten kann. Es ist wichtig, bei der Auswahl eines Wettanbieters auf eine gültige Sportwettenlizenz zu achten, um ein sicheres und faires Wetterlebnis zu gewährleisten.

Stake

„Stake" ist der englische Begriff für den Wetteinsatz – den Betrag, den Du auf eine Wette setzt. Zusätzlich wird „Stake" als Einheit („Unit") genutzt: Viele Tippgeber geben ihre Einsätze in Stakes statt in Euro an, um unabhängig von der eigenen Bankroll zu zeigen, wie überzeugt sie von einem Tipp sind. So entspricht ein Stake meist einem festen Prozentsatz der Bankroll. Was Stake genau bedeutet, wie das Unit-System funktioniert und wie Du Deinen Einsatz berechnest, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Surebet

Eine Surebet, auch als sichere Wette oder Arbitrage-Wette bekannt, bezieht sich auf eine Wette, bei der Du unabhängig vom Ergebnis einen Gewinn erzielst. Dies tritt auf, wenn die Quoten für alle möglichen Ergebnisse so günstig sind, dass Du auf jede Option wetten kannst und einen Gewinn erzielst.

Systemwette

Die Systemwette – im Englischen „system bet" genannt – teilt mehrere Tipps automatisch in alle möglichen kleineren Kombinationen auf. Anders als bei der Kombiwette müssen dafür nicht alle Tipps stimmen: Schon wenn ein Teil Deiner Vorhersagen richtig liegt, kann eine Auszahlung herausspringen. So federt ein System einzelne Fehltipps ab – etwa beim beliebten „2 aus 3", bei dem bereits zwei richtige Tipps genügen. Der Preis dafür ist ein höherer Gesamteinsatz und ein niedrigerer Maximalgewinn als bei der reinen Kombiwette. Wie die Kombinationen entstehen, wie Du Einsatz und Gewinn berechnest und wann sich ein System wirklich lohnt, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Systemwettenrechner

Der Systemwetten-Rechner zeigt Dir auf einen Blick, wie viele Kombinationen Dein System bildet, wie viel Einsatz auf jede Kombination entfällt und welche Auszahlung möglich ist. Du trägst einfach die Quoten Deiner Tipps ein, wählst das System – von einzelnen Größen wie „2 aus 4" bis zum Vollsystem – und legst Deinen Einsatz fest. Auch Bankwetten lassen sich berücksichtigen. In der ausführlichen Version steht Dir dazu ein vollwertiger, interaktiver Systemwettenrechner zur Verfügung: Quoten eintragen, Banken markieren, System auswählen – den Rest berechnet das Tool automatisch.

Torschütze

Bei einer Torschützenwette setzt Du darauf, welcher Spieler während eines Spiels ein Tor erzielt. Du kannst beispielsweise darauf wetten, welcher Stürmer das erste Tor erzielt oder ob ein bestimmter Spieler überhaupt ein Tor erzielt. Diese Art von Wette bietet zusätzliche Spannung und die Möglichkeit, auf individuelle Spielerleistungen zu setzen.

Torwette

Torwette ist der Oberbegriff für alle Sportwetten, die sich rund um die erzielten Tore eines Spiels drehen – unabhängig davon, wer gewinnt. Dazu zählen die beliebte Über/Unter-Wette (fallen mehr oder weniger als 2,5 Tore?), die Wette auf die genaue Anzahl der Tore (z. B. exakt 3 Tore im Spiel), die Ergebniswette auf den exakten Endstand sowie „Beide Teams treffen". Je präziser Du tippst, desto höher die Quote: Während Über/Unter mit einer 50:50-Tendenz eher risikoarm ist, bietet die exakte Toranzahl deutlich höhere, aber schwerer zu treffende Quoten. Torwetten gibt es fürs ganze Spiel, einzelne Halbzeiten oder pro Mannschaft und sind neben der Siegwette die beliebteste Wettform im Fußball.

Über/Unter-Wette

Bei der Über/Unter-Wette (englisch Over/Under) tippst Du darauf, ob in einem Spiel mehr oder weniger Tore fallen als eine vom Buchmacher vorgegebene Linie – meist 2,5 Tore. Wer die Mannschaft gewinnt, ist dabei egal. Die Standardlinie 2,5 ist so gewählt, dass es keinen Gleichstand geben kann: Bei „Über 2,5" müssen mindestens drei Tore fallen, bei „Unter 2,5" höchstens zwei. Weil es nur zwei mögliche Ausgänge gibt, gehört die Über/Unter-Wette zu den beliebtesten und einsteigerfreundlichsten Wettarten. Neben 2,5 gibt es weitere Linien wie 1,5, 3,5 oder 4,5 – je weiter von der Standardlinie entfernt, desto höher die Quote. Über/Unter lässt sich zudem auf Ecken, Karten oder einzelne Halbzeiten anwenden.

Unentschieden keine Wette

Bei Unentschieden keine Wette (DNB - Draw No Bet) wettest Du auf den Sieger eines Spiels, und falls das Spiel unentschieden endet, wird Dein Einsatz zurückerstattet. Diese Wettart bietet eine Absicherung gegen ein Unentschieden und reduziert das Risiko.

Value Bet

Eine Value Bet bezieht sich auf eine Wette, bei der die Quote höher ist als die tatsächliche Wahrscheinlichkeit des Ereignisses. Wenn Du eine Value Bet platzierst und gewinnst, erzielst Du langfristig einen Gewinn, da die Quote höher ist, als sie sein sollte.

Wettanbieter

Ein Wettanbieter ist ein Unternehmen, das Sportwetten anbietet. Es stellt Dir die Plattform und die Quoten für verschiedene Wetten zur Verfügung. Es gibt eine Vielzahl von Wettanbietern, und es ist wichtig, einen seriösen Anbieter mit einer gültigen Lizenz zu wählen, um ein sicheres und faires Wetterlebnis zu gewährleisten.

Wettbörse (Betting Exchange)

Eine Wettbörse – im Englischen Betting Exchange – funktioniert grundlegend anders als ein klassischer Buchmacher: Statt gegen den Anbieter wettest Du direkt gegen andere Wettende. Jeder kann eine Wette auf einen Ausgang setzen (Back) oder eine Wette dagegen anbieten (Lay); die Börse bringt beide Seiten zusammen und verdient nur an einer Kommission. Der bekannteste Anbieter ist Betfair. Wie eine Wettbörse funktioniert, was Back- und Lay-Wetten sind und wie es um die Verfügbarkeit in Deutschland steht, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Wetten

Wetten bezieht sich auf den Akt des Platzierens von Einsätzen auf das Ergebnis eines sportlichen Ereignisses. Es ist eine Form des Glücksspiels, bei der Du versuchst, Vorhersagen über den Ausgang eines Spiels zu treffen und Geld zu gewinnen.

Wettguthaben

Das Wettguthaben ist der Geldbetrag, den Du auf Deinem Wettkonto zur Verfügung hast. Es umfasst Deine Einzahlungen, Boni und Gewinne. Das Wettguthaben wird verwendet, um Einsätze auf Wetten zu platzieren.

Wettlizenz

Eine Wettlizenz ist eine Genehmigung, die einem Wettanbieter von einer Regulierungsbehörde erteilt wird. Sie bestätigt, dass der Wettanbieter bestimmte Standards erfüllt und legale Wetten anbieten darf. Eine gültige Wettlizenz ist ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl eines vertrauenswürdigen Wettanbieters.

Wettquote

Die Wettquote ist die zentrale Zahl jeder Sportwette: Sie legt fest, wie viel Du im Gewinnfall ausgezahlt bekommst, und drückt zugleich aus, wie wahrscheinlich ein Buchmacher einen Ausgang einschätzt. Je höher die Quote, desto unwahrscheinlicher der Ausgang – und desto mehr gibt es zu gewinnen. Was eine Wettquote genau bedeutet, wie Du Deine Auszahlung berechnest, wie sich eine Quote in eine Wahrscheinlichkeit umrechnen lässt und welche Quotenformate es gibt, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Wettschein

Der Wettschein ist die Grundlage jeder Sportwette: Auf ihm werden Deine Tipps, die Quoten, Dein Einsatz und die mögliche Auszahlung festgehalten. Früher war das ein Zettel im Wettbüro, heute meist ein digitaler Wettschein in App oder Website. Was genau auf einem Wettschein steht, wie Du ihn Schritt für Schritt ausfüllst, welche Arten es gibt und worin sich der Online-Wettschein vom stationären unterscheidet, erfährst Du im ausführlichen Ratgeber.

Wettsteuer

Die Wettsteuer ist eine Steuer auf Sportwetten, die in Deutschland seit 2012 erhoben wird. Seit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 beträgt sie 5,3 % des Wetteinsatzes – viele Anbieter sprechen zwar noch von 5 %, doch das ist nicht mehr korrekt. Wichtig: Steuerschuldner ist rechtlich der Buchmacher, nicht Du. Die meisten Wettanbieter geben die Steuer jedoch an ihre Kunden weiter, sodass Du sie indirekt zahlst – entweder abgezogen vom Einsatz oder vom Gewinn. Deine Wettgewinne selbst bleiben dagegen komplett steuerfrei, weil sie in Deutschland nicht zu den steuerpflichtigen Einkunftsarten zählen. Einige Buchmacher übernehmen die Wettsteuer freiwillig aus eigener Tasche – bei ihnen wettest Du faktisch steuerfrei, was Deine effektive Quote spürbar verbessert.

Willkommensbonus

Ein Willkommensbonus bei Wettanbietern ist ein Bonusangebot, das neuen Kunden gewährt wird, wenn sie sich auf der Plattform registrieren und eine erste Einzahlung tätigen. Der Bonus kann aus Bonusgeld oder Freiwetten bestehen und dient dazu, neue Spieler anzulocken und ihnen einen zusätzlichen Anreiz zum Wetten zu geben. Der genaue Betrag und die Bedingungen des Willkommensbonus können je nach Wettanbieter variieren.

X

Das "X" in den Wettangeboten steht für ein Unentschieden bei einer Dreiweg-Wette. Du kannst auf den Sieg einer Mannschaft (1), auf ein Unentschieden (X) oder auf den Sieg der anderen Mannschaft (2) wetten. Das "X" symbolisiert also ein Remis.

Zahlungsmethode

Eine Zahlungsmethode bezieht sich auf die Art und Weise, wie Du Einzahlungen auf Dein Wettkonto tätigst und Gewinne abhebst. Es gibt verschiedene Zahlungsmethoden wie Kreditkarten, Banküberweisungen, E-Wallets und Prepaid-Karten. Die Verfügbarkeit der Zahlungsmethoden kann je nach Wettanbieter variieren, daher ist es wichtig, eine Methode zu wählen, die bequem und sicher für Dich ist.